Wir müssen einander die Schuld gestatten.

Übergehen oder Leugnen von Schuld helfen zu
nichts. Wir müssen einander die Schuld gestatten
und von der Sünde sprechen, ohne einander zu verurteilen.
Dann wird ein wichtiger Weg frei: der
Weg der Vergebung. Und wir können vergeben und
wir müssen vergeben, weil uns vergeben wird.
Von Gott getragen – trotz Schuld,
einander Halt sein – in der Schuld.

Um Vergebung zu bitten ist immer ein Wagnis. Ein Schritt auf den Abgrund zu.
Hält mich der, an dem ich schuldig geworden bin oder lässt er mich fallen.
Ein gefährlicher Schritt, der unausweichlich ist, soll nicht immer ein Graben sein
zwischen dir und mir.